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09.07.2017, 11:30 Uhr

Parteitag der CDU Essen: Positive Bilanz und Geschlossenheit

 

 Der Essener Bundestagsabgeordnete Matthias Hauer ist und bleibt Vorsitzender der Essener CDU – bei seiner Wiederwahl auf dem 128. Kreisparteitag konnte er sich am vergangenen Samstag über mehr als 86 % der Stimmen freuen. Matthias Hauer ist 39 Jahre alt, Rechtanwalt und vertritt seit 2013 die Essener Interessen im Deutschen Bundestag, nachdem er das Direktmandat im Essener Süden und Westen gewinnen konnte.

Mit deutlicher Mehrheit bestätigten die knapp 200 Delegierten auch die weitere christdemokratische Führungsriege: Christiane Moos (Vorsitzende der Frauen Union), Dr. Robin Ricken (Mitgliederbeauftragter) und der Landtagsabgeordnete Fabian Schrumpf wurden als stellvertretende Vorsitzende sowie Peter Tuppeck als Schatzmeister wiedergewählt. Komplettiert wird der Essener Vorstand durch die Beisitzer Jutta Eckenbach MdB, Jessica Fuchs, Nora von der Gathen, Walburga Isenmann, Martina Schürmann, Sonja Wilkending, Florian Fuchs, Gerhard Grabenkamp, Dr. Andreas Kalipke, Guntmar Kipphardt, Uwe Kutzner und Thomas Ziegler.

Matthias Hauer konnte in seinem Bericht für die Essener CDU eine positive Bilanz der letzten beiden Jahre ziehen: „Gute Kandidaten, Engagement vor Ort und eine geschlossene Partei – das war die Basis für unsere Wahlerfolge hier in Essen bei der Oberbürgermeisterwahl und bei der Landtagswahl.“ Neben der gewonnenen Oberbürgermeister-Wahl mit Thomas Kufen konnte die Essener CDU auch bei der Landtagswahl im Mai deutlich zulegen und den Südwahlkreis mit Fabian Schrumpf zurückgewinnen.

Matthias Hauer betonte weiter: „Auch in Deutschland gibt es ungelöste Probleme und es gibt Menschen, die weniger am Wohlstand teilhaben. Daran weiter zu arbeiten, das bleibt unser Auftrag. Wir müssen wieder Lust auf Zukunft machen.“ Die Essener CDU geht geschlossen in den Bundestagswahlkampf für ihre drei Kandidaten Jutta Eckenbach, Astrid Timmermann-Fechter und Matthias Hauer und will weiter ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger in Essen haben.

Trotz des „Wahl-Parteitages“ kamen auch die inhaltlichen Debatten nicht zu kurz: In der „Essener Erklärung“ formulierten die Essener Christdemokraten ihre Erwartungshaltung an die Regierungen in Nordrhein-Westfalen und im Bund. Kernpunkte sind mehr Sicherheit in Essen, eine bessere Förderung für Kinder, neue Perspektiven für Langzeitarbeitslose, Unterstützung bei Integration und Abschiebungen sowie Hilfen zum Abbau der kommunalen Altschulden. Wenn es nach der Essener CDU geht, soll Essen zudem „Digitale Modellkommune“ werden. Die Stadt soll dazu an dem von der neuen Landesregierung geplanten Wettbewerb teilnehmen. Ebenso wünscht sich die CDU eine der neu vorgesehenen „Talent-Schulen“ nach Essen – insbesondere mit MINT-Schwerpunkt und in einen Essener Stadtteil mit besonderen sozialen Herausforderungen.

Dass sich immer weniger Menschen in Parteien engagieren, damit will sich die örtliche CDU nicht abfinden. Im vergangenen Jahr wurde die Essener CDU vom NRW-Landesverband ausgezeichnet – für die meisten geworbenen neuen Mitglieder. „Diesen Weg wollen wir fortsetzen und laden die Essenerinnen und Essener herzlich zum Mitmachen ein“, so Matthias Hauer – die Möglichkeit, die Essener CDU näher kennenzulernen, besteht zum Beispiel am kommenden Freitag (14. Juli), dann geben die Essener Christdemokraten den Startschuss für ihre jährliche „Sommeraktion“. Ab 17 Uhr wird dann im Hof der CDU-Geschäftsstelle (Blücherstr. 1) über die Vor-Ort-Aktionen der CDU in den Essener Stadtteilen informiert. Weitere Informationen unter Telefon 0201-247320.